„Heated Rivalry“-Cottage: Das ist das berühmte Holzhaus in Kanada, von dem alle reden – hier direkt zu den Fotos.
„Ich komme ins Ferienhaus“, sagt Ilya Grigoryevich Rozanov alias Connor Storrie zu Shane Hollander, verkörpert von Hudson Williams, in der letzten Staffel der Break-out-Serie „Heated Rivalry“, bei der es um zwei Player gegnerischer Eishockeymannschaften geht. So einfach dieser Satz auch wirkt, so schnell entwickelte er ein Eigenleben. Social Media ist voller Snippets, die Storries Stimme und unverkennbaren Gesichtsausdruck in den Vordergrund rücken.
Und auch sonst ist die Serie, insbesondere die letzte Folge, die den simplen Namen „The Cottage“ trägt, aktuell in aller Munde – aus mehreren Gründen. Zum einen ist die Episode zur Metapher avanciert: Das Haus, wo sich die beiden Hauptdarsteller treffen und ihre Gefühle füreinander entdecken, ist ein safe place, ein Synonym für den „sichersten Ort der Welt – ein Ort, an dem man offen lieben und gliebt werden kann“, sagt Regisseur Jacob Tierney, der die beliebte Buchreihe von Autorin Rachel Reid verfilmte. Zum anderen hat das Haus selbst Charakter – und existiert auch in der Realität. Das Cottage liegt mitten in der kanadischen Natur an einem See, auf den man bestens durch die bodentiefe Glasfensterfront blicken kann. Wie die Architekten es in die Umgebung integrierten und wie sich „Heated Rivalry“ auf die Kreativen auswirkt, verraten wir hier. Außerdem gute Nachrichten: Seit heute ist die Serie auch in Deutschland auf HBO Max zu sehen – dennoch mit einer Überraschung.
Sie möchten eine Nacht im „Heated Rivalry“-Cottage verbringen? Sie können es jetzt mieten!
Das Cottage mit drei Schlafzimmern können Sie jetzt tatsächlich auch mieten. Auf AirBnB ist der Drehort der Eishockey-Serie „Heated Rivalry“ jetzt als Ferienhaus gelistet. Etwa 181 USD kostet die Nacht inmitten der kanadischen Natur. Eine Reise wert?
Die Serie „Heated Rivalry“ begeistert internationale Berühmtheiten
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So romantisch ist das Cottage aus „Heated Rivalry“
Die Modedesignerin Donatella Versace ist großer Fan von der kanadischen, romantischen Sportserie „Heated Rivalry“, daraus macht sie keinen Hehl. So führte sie der Schauspieler Hudson Williams erst kürzlich durch das „Versace Cottage“, wie sie es ausdrückte. Und sogar der neue Bürgermeister von New York Zohran Mamdani befindet sich unter den Anhänger:innen der Geschichte. Er rief die New Yorker Bürger:innen kürzlich dazu auf, zuhause zu bleiben – denn einer der schwersten Winterstürme seit Jahren zieht aktuell durch die USA. Was er gegen aufkeimende Langeweile empfiehlt? „Heated Rivalry“ lesen! Seit Samstag gibt es nämlich die Möglichkeit, sich auf der Website der Stadtbibliothek die Hype-Serie als E-Book oder Hörbuch auszuleihen. Na dann!
Romantisch! So fügt sich das Holzhaus aus „Heated Rivalry“ in die Natur ein
Neben allerlei internationaler, prominenter Fans gibt es auch solche, die sich nun bei jenen Architekten in Toronto melden, die das Cottage als Ferienhaus für einen Klienten erdachten – mit der Anfrage, das Holzhaus aus der Serie kaufen oder nachbauen zu wollen. Trevor McIvor Architects waren nicht wirklich darauf gefasst, dass die Episoden so einen Hype generieren würden, der auch den Drehort miteinschließen sollte. Doch zugegeben – es ist schon ein ausgesprochen schöner Ort. Zum einen ist die Umgebung außergewöhnlich ruhig, hier gibt es nichts außer die Natur. Bäume umsäumen das Cottage, der See ist nur wenige Meter davon entfernt. Hier in Muskoka, Ontario, ist kanadischer Schild – ein Gebiet, in dem Grundgestein (oder eine Basisschicht aus Gesteinen unter der Erdoberfläche) sehr nah an der Oberfläche ist, wenn nicht sogar vollständig freiliegt. Das macht die Bebauung nicht unbedingt einfach, ganz im Gegenteil. Doch Trevor McIvor Architects schätzen die Herausforderung – und sind mittlerweile Profis. „Unsere Projekte sind an den interessantesten Standorten. Wir nehmen die Topografie jedes Standorts an und richten unsere Bauweise darauf aus. Die meisten unserer Projekte werden auf dem Kanadischen Schild gebaut, daher sind wir mit dieser Topografie bestens vertraut“, sagen die Architekten. Zum anderen fügt sich der Bau, der in der Realität „Barlochan Cottage“ heißt, authentisch ein, auch die Materialien erzählen davon. Bei der Innenkonstruktion handelt es sich um eine vorgefertigte Douglasienkonstruktion, die sichtbar bleibt. Großartige Sicht und viel natürliches Licht versprechen die großen, bodentiefen Glasfenster, und auch einen Kamin in Naturstein gibt es vor Ort. Gemütlich und modern!
Genau das suchten die Produktionsleiter:innen: „Viele neue Ferienhäuser vermitteln nicht dieses behagliche Gefühl, das man hier empfindet“, heißt es. In der Serie ist das Cottage „eine Villa der Einsamkeit“, die sich Shane (alias Hudson Williams) als privaten Rückzugsort erschuf, um der ständigen öffentlichen Beobachtung zu entgehen. Ein solcher Ort, an dem man ganz sich selbst sein kann, täte wohl jedem gelegentlich gut.
„Heated Rivalry“ jetzt in Deutschland – und als mietbares Ferienhaus
Der Hype der Serie hält bis nach Olympia an. Die Stars der queeren Eishockeyromanze Williams und Storrie sollen bei der Eröffnung der Winterspiele die olympische Fackel tragen. Doch was in Nordamerika bereits ein großer Hit ist, kommt erst jetzt nach Deutschland. Ab dem 6. Februar wird „Heated Rivalry“ bei HBO Max offiziell zu sehen sein. Dabei kommen die Folgen wöchentlich.





