Werbeblocker oder Adblocker sind Computerprogramme, die dafür sorgen, dass Nutzern auf Webseiten vorhandene Werbung nicht angezeigt wird. Mit Webwasher wurde 1999 der erste Werbeblocker für den PC veröffentlicht. Die zunehmende Beliebtheit von Browsererweiterungen wie Adblock Plus oder Ublock hat bei werbefinanzierten Internetangeboten zu Gegenmaßnahmen geführt. Während einige Portale Adblocker-Nutzer darum bitten, das Programm bei der Nutzung ihrer Inhalte auszuschalten, sperren andere, etwa Bild.de, Nutzer von Werbeblockern kategorisch aus. In Deutschland ist der Einsatz von Computerprogrammen zum Blockieren von Internetwerbung rechtens, allerdings wurde das bezahlte Whitelisting von den Richtern des OLG Köln verboten. Hier finden sich alle Artikel zu Adblockern und den Herausforderungen für Internetangebote.
Der Adblocker-Anbieter Eyeo muss sich im Streit mit Axel Springer einmal weniger vor Gericht verantworten. Allerdings wurden zum Teil hohe Geldauflagen verhängt.
Google will die Qualität von Onlinewerbung verbessern. Dazu tritt das Unternehmen einem Forschungsprojekt bei, das die unbeliebtesten Werbemethoden erforscht. Auf Basis dieser Ergebnisse soll Chrome ab 2018 Werbung filtern.
Google will angeblich seinen Chrome-Browser mit einem Adblocker ausstatten. Damit sollen die Standards einer Allianz für bessere Werbung durchgesetzt werden.
Das im vergangenen Jahr groß angekündigte neue Flattr-Plugin ist immer noch nicht fertig. Der schwächelnde Mikrobezahldienst hat nun seine Eigenständigkeit an Eyeo verloren.
Eyeo will nicht mehr selbst über die Regeln für Whitelisting bei Adblockern und akzeptable Werbeanzeigen entscheiden. Künftig wird ein Gremium die Regeln festlegen - unabhängig - wie Eyeo betont.
Golem.de-Wochenrückblick Adblocker werden wieder heiß diskutiert, die CIA kocht mit Wasser und Österreicher heizen im Büro ein. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die Verleger rufen im Streit um Adblocker nach dem Gesetzgeber. Das ist eine gute Tradition in Deutschland und würde mit einem Schlag Millionen Nutzer kriminalisieren.
Ein IMHO von
Friedhelm Greis
Wenn es nach den NRW-Verlegern geht, müssten Adblocker eigentlich in Newsblocker umbenannt werden. In einer Stellungnahme zum Adblocker-Verbot präsentierten sie eine ganze Reihe alternativer Fakten.
Von
Friedhelm Greis
Der in München entwickelte Browser Cliqz hebt sich durch seine Suchfunktion und clevere Anti-Tracking-Technik ab. Nun bekommt er eine millionenfach genutzte Erweiterung.
Von
Patrick Beuth
Der Youtuber Tobias Richter will nicht mehr gegen den Axel-Springer-Verlag kämpfen. Das gesammelte Geld ist weg - und das Landgericht Hamburg folgte Springers Argumentation zu wirksamen technischen Sperren und der Blockierung von "Javascripten".
Der Kölner Adblocker-Anbieter Eyeo hat nun auch Ärger mit der Justiz. Hintergrund ist der Streit über die Frage, wer für die Erstellung von Filterregeln in der Easylist verantwortlich ist. Eyeo sieht einen Einschüchterungsversuch durch den Axel-Springer-Verlag.
Ein weiteres Medium hat vor Gericht gegen Adblock-Plus verloren. Eine kleine Hoffnung für Verleger gibt es trotzdem: Die Adblockerquote ist insgesamt leicht rückläufig.
Die Browserhersteller ziehen Konsequenzen. Vorerst lässt sich die Erweiterung Web of Trust nicht mehr über die offiziellen Angebote herunterladen. Die Addon-Entwickler verstehen die Aufregung immer noch nicht.
Alle Suchwörter, alle Webseiten - der Browser-Verlauf eines ganzen Monats steht zum Verkauf. Unser Autor erlebte, wie das ist, wenn die eigenen Daten zur Ware werden.
Von
Dirk von Gehlen
Die CDU-Fraktionsvize Nadine Schön fordert eine Abkehr von der Datensparsamkeit. Das dürften manche Politikerkollegen nach der Ausspähung durch ihre Browser-Addons anders sehen.
Der Browserverlauf von deutschen Nutzern wird offenbar von Addon-Anbietern vermarktet. Die Daten hätten sich leicht deanonymisieren lassen, berichtet das ARD-Magazin Panorama. Die Erweiterung Web of Trust wurde mit einem simplen Trick überführt.
Ein weiterer großer Zeitungsverlag führt eine Adblocker-Sperre ein. Allerdings lässt Sueddeutsche.de den Lesern eine Möglichkeit, trotz Werbeblocker die Artikel kostenlos zu lesen.
Das OLG Köln hat das bezahlte Whitelisting durch Adblock-Plus-Anbieter Eyeo untersagt. Nun will der Axel-Springer-Verlag eine komplette Freischaltung seiner Werbung durch den Adblocker durchsetzen.
Bund und Länder wollen ein gesetzliches Verbot von Adblockern prüfen. Doch das Selbstbestimmungsrecht der Nutzer und die Wettbewerbsfreiheit dürften solchen Plänen entgegenstehen.
Raspbian wird zukünftig mit einem neuen Desktop ausgeliefert. Mit dem Wechsel geht auch ein neuer Standard-Browser einher. Youtube-Videos im Browser werden zukünftig mit Hardwareunterstützung ausgegeben.
Eine neue Plattform soll die schnelle Einbindung von "unaufdringlicher Werbung" erlauben. Der Werbeblocker Adblock Plus könnte damit das Verbot des bezahlten Whitelistings umgehen.
Werbeanzeigen auf Netzebene zu blockieren, ist mit den neuen Regeln zur Netzneutralität nicht vereinbar. Verschiedene Provider in Europa hatten entsprechende Technologien getestet. Die Drosselung von Bittorent und ähnlichen Diensten könnte jedoch zulässig sein.
Mit seinem Browser und Add-on Cliqz will Burda ein schnelleres Surfen mit weniger Nutzertracking ermöglichen. Langfristig soll darüber jedoch gezielte Werbung ausgespielt werden.
Das Medienhaus Axel Springer geht gegen die Blockade redaktioneller Inhalte durch Adblock vor. Laut Eyeo sollen das Einzelfälle sein, doch auch Facebook erhebt Vorwürfe.
Es war kaum anders zu erwarten: Facebook und die Community liefern sich einen technischen Wettlauf um die Umgehung von Adblockern in dem sozialen Netzwerk.
Werbung auf Facebook soll künftig nicht mehr durch Werbeblocker unterdrückt werden können. Gleichzeitig sollen Nutzer die angezeigte Werbung besser auf ihre Interessen einstellen können.
Der Hashtag #ad reicht nicht aus: Wer auf Youtube oder in anderen sozialen Netzwerken gegen Geld ein Produkt vor die Kamera hält, muss klarer auf Werbung hinweisen: Das möchte die nordamerikanische Verbraucherschutzbehörde - und kündigt Kontrollen an.
Eigentlich geht der Axel-Springer-Verlag derzeit gegen alle möglichen Anbieter von Adblockern vor. In ein Berliner Startup investiert er jedoch selbst. Was steckt dahinter?
Golem.de-Wochenrückblick China hat den schnellsten Computer der Welt, deutsche Haushalte werden auf Smart Meter umgerüstet und die EU-Kommission fürchtet sich vor verschlüsseltem Spam. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Erstmals hat ein Gericht in zweiter Instanz ein Urteil zu Adblockern gefällt. Der Axel-Springer-Verlag konnte einen Teilerfolg verbuchen. Doch das eigentliche Ziel der Klage wurde verfehlt.
Die juristischen Verfahren dauern Medien und Werbewirtschaft zu lange. Nun soll die Politik ein Verbot von Adblockern in die Wege leiten. Dabei gibt es Unterstützung von ganz oben.
Der Axel-Springer-Verlag hat in seinem juristischen Feldzug gegen Werbeblocker einen neuen Paragrafen ausgepackt. Damit könnte der Betreiber von Adblock Plus, die Eyeo GmbH, ihre Einnahmen in Deutschland verlieren.
IT-Sicherheitsforscher haben eine Million Webseiten untersucht: Das Geschäft mit der Erfassung der Nutzer konzentriert sich auf wenige Dienste - obwohl es 81.000 Tracking-Dienste gibt.
In seinem Rechtsstreit um die Adblocker-Sperre von Bild.de hat Youtuber Tobias Richter eine neue Sammelaktion gestartet. Denn er muss sich inzwischen in einem "Zwei-Fronten-Krieg" mit dem Axel-Springer-Verlag auseinandersetzen.
Republica 2016 Der kriselnde Bezahldienst Flattr will nichts weniger als einen "Geburtsfehler des Internets" beheben. Dafür kooperiert Gründer Peter Sunde mit dem Erzfeind der Werbeindustrie.
Youtube führt neue Werbeanzeigen ein, die deutlich kürzer sind, sich dafür aber nicht mehr überspringen lassen. Die Werbung im "Snack-Format" soll vor allem auf Smartphones zum Einsatz kommen.
Der Wunsch nach Privatsphäre ist bei vielen Nutzern groß, Privacy-Boxen sollen dabei helfen. Wir haben uns vier aktuelle Modelle angeschaut - und sind nur von einem Gerät überzeugt.
Von
Hauke Gierow
Wie in Chrome soll auch Microsofts Edge-Browser künftig einige Flash-Inhalte automatisch pausieren, wovon insbesondere Werbung betroffen ist. Die Funktion wird im aktuellen Insider Build von Windows getestet und soll noch ausgebaut werden.
Ist ein normaler Nutzer in der Lage, die Werbeblockersperre von Bild.de zu umgehen? Das Hamburger Landgericht sieht sich damit überfordert, übersieht dabei aber eine einfache Möglichkeit, die selbst der Axel-Springer-Verlag anbietet.
Von
Friedhelm Greis
Schon wieder ist ein deutscher Verlag vor Gericht gegen Adblock Plus gescheitert. Inzwischen steht es 5:0 für die Eyeo GmbH.
Die schwedischen Onlinevermarkter starten eine landesweite Aktion gegen Adblocker. Die Ergebnisse des Tests wollen sie auch anderen Ländern zur Verfügung stellen.
Der abgemahnte Youtuber Tobias Richter hat eine negative Feststellungsklage gegen Bild.de eingereicht, weil der Axel-Springer-Verlag ihn nicht wie angekündigt verklagt hat. Richter hatte in seinem Youtube-Kanal eine Anleitung zur Umgehung der Bild.de-Werbeblocker-Sperre veröffentlicht.
Von
Hauke Gierow
Chaos bei Vodafone: Nachdem Pläne für einen Adblocker auf Netzwerkebene mehrfach bestätigt worden waren, machte das Unternehmen wenig später einen Rückzieher. Nun wird alles dementiert.
Neue Richtlinien für Googles Play Store verbieten Adblocker-Apps und Apps mit störender Werbung. Das Blocken von Werbung bleibt mit anderen Methoden aber möglich.
Das renommierte Technikmagazin Wired.com folgt nun dem Beispiel vom Bild.de. Der Verlag Gruner + Jahr weitet die Adblocker-Sperre nach einem erfolgreichen Test auf weitere Websites aus.
Kriminelle Banden versuchen immer wieder, Passwörter und andere persönliche Informationen von Nutzern zu entwenden oder Malware auf deren Rechnern zu installieren - unter anderem mit gefälschten Werbeanzeigen. Google will jetzt mit einer Vorschaltseite dagegen vorgehen.
Brave heißt der Name eines neuen Browsers mit einem sehr speziellen Adblocker: Der Browser blockiert Werbung und Tracking-Techniken, will im Gegenzug aber langfristig selbst Werbung ausliefern und an den Einnahmen beteiligt werden.
Es ist inzwischen das sechste Medium, das juristisch gegen Werbeblocker vorgeht. Während die Klage des Spiegel erst im Mai verhandelt wird, ist ein anderer Verlag schon in zehn Tagen dran.
Findet sich der Edge Browser schon in unseren Statistiken? Welche Themen haben unsere Leser 2015 besonders interessiert? Und welche Artikel haben die Gemüter im Forum und in den sozialen Netzwerken erhitzt? Wir geben wieder Einblick in unsere Zahlen.
Der Verband der Zeitschriftenverleger wettert gegen die Anbieter von Werbeblockern. Trotz einer einstweiligen Verfügung ist das Programm Adblock weiter erhältlich.
Auf der Fernsehmesse NAB haben die Dolby Labs einen Prototyp ihres Konzepts für 3D-Videos ohne Brille vorgeführt. Damit auch bei extremen Einblickwinkeln der 3D-Effekt noch sichtbar ist, war aber ein Quad-HD-Display nötig.
(3d Ohne Brille)
Noch vor Weihnachten soll Nikons neue DSLR D5200 in den Läden stehen. Sie bietet einen besseren Autofokus und schnelleren Prozessor als ihr Vorgänger und vor allem eine Auflösung, die bisher nur bei Vollformatsensoren üblich war. Sie kostet so viel wie die D7000, die bald billiger werden dürfte.
(Nikon D5200)
Rebellenfedervieh gegen Imperiumsschweine: In Angry Birds Star Wars bekämpfen sich Jedis und Sturmtruppen der lustigen Art - und kommen einem ganz besonderen Geheimnis von Darth Vader auf die Spur.
(Angry Birds Star Wars)
Die beiden Buchhandelsketten Hugendubel und Weltbild bieten mit dem Tablet PC 4 ein neues 8-Zoll-Tablet an. Es hat Android 4 sowie 8 GByte Flash-Speicher und kostet 180 Euro.
(Tablet Pc 4)
Das von Bioware entwickelte Baldur's Gate ist eines der wichtigsten Rollenspiele überhaupt. Jetzt gibt es eine in Teilbereichen verbesserte Neuauflage - sie hat erneut das Zeug, eine starke Sogwirkung zu entfalten.
(Baldurs Gate)
Mit dem Ascend G615 bietet Huawei ein Smartphone mit eigenem Quadcore-SoC zu einem niedrigen Preis an. Dafür müssen Käufer überraschend wenig Abstriche machen.
(Huawei Ascend G615)
IRobot hat mit dem Roomba 880 seinen neuen Staubsaugerroboter vorgestellt. Durch den Verzicht auf Bürsten soll er leichter zu reinigen sein und mehr Saugkraft entwickeln.
(Roomba)
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