Der Schüssel meldet sich von selbst, wenn er verlegt wurde. Der Kühlschrank bestellt Lebensmittel, wenn er leer ist. Das Auto funkt zur Werkstatt, wenn es eine Reparatur benötigt: In Zukunft sollen die unterschiedlichsten Gegenstände mit Sensoren und Chips versehen, vernetzt sein, kommunizieren. Das kann Vorteile haben. Maschinen werden produktiver, Implantate warnen rechtzeitig vor gesundheitlichen Problemen, Autos informieren sich gegenseitig über Staus oder Unfälle. Es besteht aber auch die Gefahr, dass eine vernetzte Infrastruktur zur Überwachung ausgenutzt wird oder dass sie von außen angegriffen wird.
F-Secure will mit einem Router das Internet of Things sicherer machen. Das Ganze wird per App bedient und funktioniert im Test meist reibungslos. Experten dürften sich jedoch deutlich mehr Einstellungen wünschen.
Ein Test von
Hauke Gierow





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Unter dem Begriff Asset Tracking hat der WLAN-Netzwerkspezialist Aruba seine Infrastruktursoftware ArubaOS um eine Inventurverwaltung per Bluetooth-Etiketten und -Beacons erweitert. Die Software kann auch zur genauen Personenortung in geschlossenen Räumen verwendet werden.
Von
Jörg Thoma
Es geht los mit ersten Paketen für Narrowband-IoT von der Telekom. Die Preise reichen bis 300 Euro, bis zu 25 SIM-Karten können aktiviert werden.
Die neue Exynos-i-Serie umfasst für das Internet der Dinge gedachte Chips. Samsungs T200 kombiniert mehrere Cortex-Kerne und WLAN für smarte Kühlschränke oder ähnliche Produkte.
Nutzern droht künftig die Abschaltung ihres Internetzugangs, wenn ein Gerät Teil eines Botnetz ist. Die CDU will in solchen Fällen die Hersteller stärker in die Pflicht nehmen.
Nokia festigt seine Position im Digital-Health-Bereich: Nach der Übernahme von Withings werden dessen Geräte künftig auch unter Nokias Namen verkauft. Zu den bisherigen Produkten wie einer Tracking-Uhr kommen eine neue smarte Waage und ein weiteres Blutdruckmessgerät hinzu.
Gesunde Pflanzen, gleichbleibende Erträge: Sensoren in Gewächshäusern sollen warnen, wenn Pflanzen anfällig für Krankheiten sind. Landwirte sollen so rechtzeitig eingreifen können und einen Ausbruch verhindern.
Die IoT-Apokalypse hört nicht auf: Erneut wurden zahlreiche Schwachstellen in einer IP-Kamera dokumentiert. Der Hersteller reagiert mehrere Monate lang nicht auf die Warnungen, bestreitet aber einige der Schilderungen.
Fender hat seine ersten Gitarrenverstärker mit Internetzugang und App-Anbindung vorgestellt: Klang und Bedienung des GT-40 überzeugt, die Smartphone-App lässt aber besonders unter Android noch stark zu wünschen übrig.
Ein Test von
Tobias Költzsch
Haussicherheit, Smart Home und medizinische Anwendungen sollen über das neue Netz von Vodafone laufen. Die Sensoren können durch Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone zum IoT hinzugefügt und gesteuert werden.
Derzeit entsteht ein neues IoT-Botnetz, das bislang aber noch keine Angriffe durchgeführt hat. Die Malware zur Infektion nutzt eine im März veröffentlichte Sicherheitslücke aus.
Vernetzte Haushaltsgeräte rücken in den Fokus von Polizei und Behörden. Was ist, wenn smarte Geräte und ihre Daten ihre Besitzer belasten?
Von
Eike Kühl
Mit der Mustang-GT-Serie erweitert Fender seine digitalen Mustang-Amps um eine Vernetzung: Damit können Nutzer nicht nur neue Voreinstellungen herunterladen, sondern ihre Presets auch bequem am Smartphone einrichten. Die Amps gibt es in drei Leistungsstufen.
Nutzer des smarten Türschlosses Nuki können dieses in Zukunft direkt per Sprachbefehl auf- und zusperren: Möglich macht das ein neuer Skill für Amazons Sprachassistenten Alexa. Damit nicht einfach jemand von außen die Tür öffnen kann, gibt es eine Sicherung per PIN.
Wie weit darf der Kampf gegen unsichere IoT-Geräte gehen? Diese Frage wird spätestens seit Aufkommen der Bricker-Bot-Software diskutiert. Der mutmaßliche Entwickler sagt: Ich habe 2 Millionen unsichere Geräte aus dem Netz entfernt.
Datenverkehr und Verbrauch überwachen: Ciscos Jasper Control Center for Mobile Enterprise verwaltet Smartphones und Tablets in Unternehmen. Darüber lassen sich zentral Mobilfunktarife und das Nutzungsverhalten von Mitarbeitern einsehen.
Um Botnetze besser bekämpfen zu können, dürfen Provider künftig auch Steuer- und Protokolldaten analysieren und speichern. Inhaltsdaten seien aber nicht betroffen, versichert die große Koalition.
Ein Bericht von
Friedhelm Greis
Die Saftpresse Juicero presst Saft aus Beuteln mit kleingeschnittenen Bio-Zutaten - der Hersteller will dafür 400 US-Dollar plus ab 30 US-Dollar für das Saftabo haben. Nutzer und Investoren werden jetzt von der Tatsache überrascht, dass der Saft auch ohne die klobige Maschine ausgedrückt werden kann.
Das neue Mikrocontroller-Board der Arduino-Familie ist klein und leistungsstark, verfügt über ein ISM-Funkmodul - und für die Datenübertragung muss zwei Jahre lang nichts bezahlt werden. Das Angebot hat indes einen Haken.
Viele US-Kabelmodems nutzen Intels IoT-Chip Puma 6. Arris ist jedoch das Unternehmen, das jetzt wegen eines fehlerhaften Produktes verklagt wird. Die Anklage: unfairer Wettbewerb und Werbelügen.
Auf einmal wurde es laut: In der Nacht zum Samstag fingen über 100 Sirenen in Dallas zu heulen an. Erst sprachen die Behörden von einer "Fehlfunktion", jetzt soll ein Hacker schuld sein.
Unbekannte versuchen zurzeit, sich in ungesicherte IoT-Geräte zu hacken und diese aktiv zu zerstören. Offenbar ein Versuch, die Geräte unschädlich zu machen, bevor sie Teil von Botnetzen wie Mirai werden.
Wie mit Sicherheitslücken in Dildos umgehen? Alle smarten Geräte wegschmeißen? Das Internet of Things verbieten? Nein. Dildos sollten smart sein dürfen - und sicher sein.
Ein IMHO von
Hauke Gierow
Medion bietet ein umfangreiches Smart-Home-System an, das sich durch unkomplizierte Einrichtung und einfache Bedienung auszeichnen soll. Golem.de hat die Bausteine installiert und das System getestet - und ist dabei auf eine konstruktionsbedingte Schwäche gestoßen, die Mehrkosten verursacht.
Ein Test von
Tobias Költzsch
Der IoT-Anbieter Cumulocity wird Teil der Software AG. Diese will dadurch ihren Platz im Internet der Dinge festigen - und steht damit Größen wie Amazon Web Services gegenüber.
Eine vorhersehbare Sicherheitslücke im Webserver einer Spülmaschine für Labore ermöglicht den Zugriff auf die Daten des Servers. Hersteller Miele hat inzwischen auf den Fehlerbericht reagiert und will einen Patch bereitstellen.
Die Telekom muss FTTH anbieten, weil die Kunden danach fragen. Start des Programms ist April 2017.
Die Telekom bietet Narrowband-IoT in Deutschland ab dem zweiten Quartal an. Die Abdeckung soll um einiges besser sein als bei GSM und auch Zähler im Keller erreichen.
Eine Windows-Variante von Mirai? Nicht ganz. Tatsächlich wird das Botnetz neuerdings aber auch über verwundbare Windows-Rechner erweitert. Dabei spielen sowohl verwundbare SQL-Server als auch Taylor Swift eine Rolle.
Mit der Unterstützung von Android Things auf seinem System-on-a-Chip Snapdragon 210 will Qualcomm den Chip für IoT-Anwendungen attraktiv machen. Der Prozessor soll der erste kommerziell erhältliche Chip mit integrierter LTE-Unterstützung sein, der Googles Smart-Device-Betriebssystem unterstützt.
Ein Google-Ingenieur hat seine Erfahrungen im Umgang mit dem Mirai-Botnetz beschrieben. Um das Blog von Brian Krebs zu schützen, verlässt Google sich unter anderem auf die eigene Größe - auch, wenn 175.000 IP-Adressen gleichzeitig angreifen.
Niara ist das dritte Unternehmen in Folge, das in den HPE-Konzern eingegliedert wird. Die IT-Sicherheitsexperten sollen Aruba Access Points, andere Netzwerkhardware und das Internet-of-Things sicherer machen. Zusätzlich kehren ehemalige Mitarbeiter zu HPE Aruba zurück.
Ein erstes Testnetz für Narrowband-IoT von Vodafone Deutschland ist in Betrieb. Es basiert auf vorhandenen LTE-800-Frequenzen und hat auch etwas mit Müll zu tun.
Autonome Systeme verlassen sich auf Sensoren, um ihre Umwelt zu verstehen. Ein Wissenschaftler hat auf der Sicherheitskonferenz Usenix Enigma demonstriert, wie sich Drohnen und medizinische Systeme mit Lasern und Schallwellen manipulieren lassen. Künftig will er sich um autonome Autos kümmern.
Die Etablierung seiner Prozessoren ist seit jeher ein Ziel von Intel. Dies will der Chiphersteller mit der Responsive Retail Platform erreichen, einer Art Client-Server-System für das Internet der Dinge.
CES 2017 Das Unternehmen Sen.se bringt mit dem Sleeppeanut einen kleinen Sensor, mit dem sich einfach und vor allem preisgünstig der Schlaf überwachen lassen soll. Das daumengroße Gerät wird unter das Spannbettlacken gelegt und misst dann Bewegungen und die Körperwärme. Eine Internet-Bridge ist nicht nötig.
Die Warnung stand lange im Raum, jetzt ist es offenbar geschehen: Ein Softwareentwickler berichtet, sein Google-TV-Fernseher sei mit Ransomware infiziert worden - und erklärt, wie er sie wieder losgeworden ist.
Einer der größten Netzanbieter löst sich im neuen Jahr von seinem 2G-Netzwerk. Während AT&T; in den USA das System aufgibt, will T-Mobile USA das Netz weiter anbieten. Vor allem für das Internet der Dinge- und Touristen ist das durchaus noch wichtig.
Bündelung der digitalen Kompetenz statt Aufteilung auf mehrere Ministerien: Verkehrsminister Alexander Dobrindt fordert ein Ministerium, das sich um das Digitale kümmert.
33C3 Parallel zu den Mobilfunkstrukturen baut sich langsam ein weiteres Wireless Wide Area Network mit dem Namen Lora auf. Mitunter sind diese Netzwerke schon flächendeckend in ganzen Ländern aktiv. Die Hacker haben erste Schritte unternommen dieses unbekannte Gebiet auf Sicherheit hin zu untersuchen.
Kann Amazons vernetzter Lautsprecher Echo bei der Aufklärung eines Mordes helfen? Die Polizei im US-Bundesstaat Arkansas hofft das und will nun an die Daten von Amazon.
Von
Eike Kühl
Geht es um IT-Sicherheitsprobleme, wird gern über die Nutzer geschimpft. Und auch wenn viele Nutzer tatsächlich Fehler machen, liegt die Verantwortung für Sicherheitslücken, Botnetze und mangelnden Datenschutz meist bei anderen.
Eine Analyse von
Hauke Gierow
Google hat eine erste Developer Preview der neuen Android-Variante namens Things veröffentlicht. Lauffähig ist sie unter anderem auf dem Raspberry Pi. Dessen Fans dürften aber enttäuscht werden.
Die neue Version des Bluetooth-Standards ist schneller, kann weiter senden und spart gelegentlich mehr Strom. Das gilt allerdings nur für die Low-Energy-Variante.
Droht die Netzwerkapokalypse, sobald ein unsicheres IoT-Gerät im Heimnetzwerk angeschlossen wurde? Der Sicherheitsforscher Rob Graham hat es ausprobiert - und sich innerhalb von 98 Sekunden die erste Infektion abgeholt.
Google krempelt die Zusammenarbeit mit Herstellern für sein Internet-of-Things-System Brillo im Vergleich zu Android völlig um. So gibt es nur einen Linux-Kernel, der langfristig Updates erhalten soll. Die Geräte müssen zudem mehr als fünf Jahre lang gepflegt werden, was die Sicherheit erhöhen soll.
Das eigentliche Ziel des DDoS-Angriffs, der Dienste wie Twitter, Amazon, Spotify und Netflix zeitweise lahmgelegt hat, soll Sonys Playstation Network gewesen sein. Diese Theorie äußert der Netzbetreiber Level 3 - Dyn selbst ist noch nicht überzeugt.
US-Wissenschaftler forschen an einem Kameraprinzip, das ohne Objektiv auskommt. Die sogenannte Flatcam ist flacher als eine Kreditkarte. Eingesetzt werden könnte die Kamera im Internet der Dinge, in der Überwachungstechnik und Mikroskopie.
Von
Sebastian Gluschak
Hacker haben eine Sicherheitslücke in vermeintlich smarten Lampen des Herstellers Philips ausgenutzt. Dazu flogen sie mit einer Drohne und etwas technischem Equipment an verwundbaren Geräten vorbei und installierten einen Wurm.
Ubuntu läuft im Cloud-Stack von Mobilfunkanbietern ebenso wie auf Geräten des Internet of Things. Ihren Fokus verliert die Linux-Distribution laut Canonical-Chefin Jane Silber aber nicht. Sie erklärt, in welchen Bereichen Ubuntu noch großes Potential hat.
Ein Interview von
Sebastian Grüner
Ihr Bettnachbar schnarcht? Digitale Technik könnte das Problem lösen. Die Messe CES in Las Vegas zeigt, wie stark moderne Sensoren und Chips unseren Alltag verändern - auch wenn das nicht jedem gefällt.
Überwachungskameras schränken nicht nur die Privatsphäre vorbeilaufender Menschen ein - sie können auch als Basis für DDoS-Angriffe missbraucht werden. Dazu nutzen Kriminelle in einem aktuellen Fall mehr als 900 unsicher konfigurierte Geräte aus, wie eine Sicherheitsfirma jetzt bekanntgegeben hat.
In einem Hotel in China ließen sich Licht und Fernseher mit Hilfe eines iPads steuern. Nach einer kurzen Analyse des Systems stellte der Sicherheitsforscher Jesus Molina fest, dass er ohne viel Aufwand auch die Geräte in allen anderen Zimmern kontrollieren konnte.
Die zunehmende Verbreitung von vernetzten Geräten eröffnet völlig neue Angriffsvektoren im Haushalt - von der Brandgefahr durch ferngesteuerte Bügeleisen bis hin zu gekaperten Toiletten.
Es sprudelt, schäumt und schmeckt - nicht jedem. Macht nichts: Club-Mate ist Kult und aus der Hackerkultur nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kommen konnte, erzählt das Buch Hackerbrause.
(Club Mate)
Apples günstigeres iPad 2 verfügt offenbar über eine überarbeitete A5-CPU. Laut Anandtech und Chipworks wurde sie in Samsungs 32-nm-HKMG-Prozess gefertigt und könnte stromsparender arbeiten.
(Ipad 4)
Keine bekannten Figuren wie Indiana Jones oder Harry Potter, sondern eine neue Welt steht im Mittelpunkt der künftigen Computerspiele mit Lego-Figuren. Das erste Programm soll quasi umgehend verfügbar sein.
(Lego Chima)
Nikons neue D7100 ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit APS-Sensor, der eine Auflösung von 24,1 Megapixeln erreicht. Den Tiefpassfilter vor dem Sensor hat Nikon trotz Moirée-Gefahr weggelassen. So soll die Bildqualität deutlich erhöht werden.
(Nikon D7100 Test)
O2 bietet den Prepaid-Tarif O2 o Prepaid ab sofort auch mit einer mobilen Datenflatrate an. Für 10 Euro im Monat gibt es ein ungedrosseltes Volumen von 300 MByte im Monat, danach wird die Bandbreite gedrosselt.
(O2 Netz Sms Flatrate 2012)
Samsung hat sein neues Android-Smartphone aus der Galaxy-Reihe vorgestellt. Das Galaxy S3 hat einen Vierkernprozessor und ein 4,8-Zoll-Display. Es ist üppig ausgestattet, bietet aber wenig Neues. Mit Spracherkennung und Zubehör will Samsung dem iPhone Konkurrenz machen.
(Samsung Galaxy S3)
Crytek bereitet den Start seines Free-to-Play-Shooters Warface in Europa vor: In den nächsten Tagen können eingeladene Spieler an mehreren Betaphasen teilnehmen. Außerdem soll es eine Reihe neuer Inhalte geben.
(Warface)
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