1991 entwickelte der finnische Student Linus Torvalds den freien Betriebssystem-Kern Linux. Das quelloffene Betriebssystem steuert weltweit die meisten Webserver und Supercomputer, ist im Desktopbereich jedoch weniger verbreitet. Linux wird unter anderem auch in mobilen Geräten und Entertainmentsystemen, aber auch in Industrieanlagen verwendet.
Zur Hardwareunterstützung von Consumer-Geräten müssen die Linux-Entwickler mit vielen seltsamen Problemen kämpfen. Die Eingabebibliothek Libinput reagiert deshalb künftig auf das Zuklappen des Laptops mit dem Abschalten des Touchpads. Dabei muss aber die Tastatur überwacht werden.
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Die aktuelle Version 5.9 des Plasma-Desktops von KDE ermöglicht wieder die Nutzung globaler Menüs, die auch aus Ubuntus Unity oder MacOS bekannt sind. Das Team hat außerdem das Design und die Nutzung weiter verfeinert sowie die Wayland-Unterstützung verbessert.
Die Entwicklercommunity des Linux-Kernel wird in diesem Jahr ihre FTP-Server endgültig abschalten. Begründet wird dies mit Sicherheitserwägungen und der prinzipiell schwierigen Pflege von FTP, das den heutigen Anforderungen zum Dateitransfer nicht mehr genügt.
Die Windows-kompatible Laufzeitumgebung Wine ist in Version 2.0 zu haben. Nutzer können damit Microsoft Office 2013 auf einem Linux-System betreiben, für Mac-User gibt es einen 64-Bit-Support. Das Projekt ändert außerdem sein Release- und Nummerierungsschema.
Die Maintainer des Linux-Kernels werden immer stärker belastet. Ein Teil der Community versucht, das Problem aktiv zu lösen. Der Intel-Angestellte Daniel Vetter etwa schlägt dazu ein Manifest mit klaren Handlungsanweisungen vor, damit die Community künftig anders arbeitet.
Die Verbindung aus Android und Chrome OS könnte zukünftig volle Unterstützung für Gamepads erhalten. Das legen Patches für das Wayland-Protokoll nahe. Interessant wird die Kombination damit auch für Konsolen wie das Shield TV oder Smart-TVs.
Kurz nach dem Beginn der Auslieferung des Raspberry Pi Compute Module 3 gibt auch der Hersteller Pine ein Auslieferungsdatum und den Preis für seinen Rechner im Modulformat bekannt.
Die freie Bootcode-Firmware für den Raspberry Pi kann erstmals dazu genutzt werden, den Linux-Kernel direkt zu starten. Von dieser Alternative zu der proprietären Firmware von Broadcom könnten künftig auch der freie Grafiktreiber und andere Kernel-Module profitieren.
Die Industrievariante des Raspberry Pi 3 erscheint in zwei Versionen. Am Preis der Compute-Modelle ändert sich wenig, die Kompatibilität wird gewahrt.
Blackberry will die Quadratur des Kreises schaffen: ein sicheres Android-Smartphone. Leider stellt der Hersteller wenig Informationen bereit und verwirrt Nutzer teils unnötig.
Ein Test von
Hauke Gierow
Nach Debian und Ubuntu wird künftig auch die Linux-Distribution Fedora auf den X11-Treiber von Intel verzichten. Stattdessen wird der generische Modesetting-Treiber genutzt, der leichter zu pflegen ist und weniger Fehler verursacht.
Es wird wohl bis auf weiteres weder neue Telefone mit Ubuntu-Phone noch größere Updates für die Plattform geben, bis die Arbeiten an der Oberfläche Unity 8 sowie an dem neuen Snap-Paketformat nicht weiter ausgereift sind.
Windows und Linux werden sich dank Microsoft immer ähnlicher: Android läuft auf ChromeOS und vom Internet-of-Things über Telefone und Desktops bis zum Server verschmelzen die Systeme immer mehr. Das vergangene Jahr war der Start in eine neue, andere IT-Welt.
Eine Analyse von
Sebastian Grüner
Für die Ruhephase zwischen den Jahren haben die Entwickler von Wine den dritten Release Candidate für Wine 2.0 veröffentlicht, der zum Testen einlädt, um die letzten wichtigen Fehler zu entdecken.
Ein Offline-Linux für Menschen mit ganz speziellen Sicherheitsbedürfnissen. Das will Discreete-Linux sein, der Nachfolger des Ubuntu Privacy Remix. Wir haben mit den Machern gesprochen.
Von
Hauke Gierow
Ein gefährlicher Fehler in Ubuntus Crash-Handler Apport ermöglicht es Angreifern, auf einem Zielrechner beliebigen Code aus der Ferne auszuführen. Eine Firma hat dem Entdecker der Lücke über 10.000 Dollar für den Exploit angeboten, dieser zog es jedoch vor, den Fehler an Ubuntu zu melden.
Mit 14.308 Commits stellt der Linux-Kernel 4.9 einen neuen Rekord auf und überflügelt damit die bisherige Rekordversion 3.15. Den größten Anteil daran hat das neue Subsystem Greybus, das für das inzwischen eingestellte Project Ara von Google entstanden ist.
Der besonders wichtige Display-Teil von AMDs neuem freien Linux-Treiber wird wohl trotz der Arbeiten im vergangenen Jahr nicht in den Hauptzweig vom Kernel aufgenommen. Die Community beschwert sich weiter über Alleingänge von AMD und zu viel Abstraktion und versteckten Code.
Ein Firefox-Klon in Nordkoreas staatlichem Linux-Betriebssystem Red Star OS akzeptiert manipulierte Befehle - Angreifer können damit aus der Ferne Code ausführen. Es ist nicht der erste Fehler.
Der Ubuntu-Sponsor Canonical will einen Cloud-Hoster mit Verweis auf das Markenrecht verklagen. Der Hoster nehme Veränderungen vor, die die Nutzer gefährdeten und die Marke Ubuntu schädigten. Der vermutlich betroffene Hoster sah sich zuvor zu Lizenzzahlungen gedrängt.
HP Enterprise gibt seine Openstack- und -Cloud-Foundry-Software sowie -Entwickler an Suse ab. HPE wird seinen Kunden künftig vorrangig IaaS- und PaaS-Lösungen und das Enterprise-Linux von Suse empfehlen. Das Mutterunternehmen von Suse hat zuvor schon HPE-Software übernommen.
Ubuntu-Hersteller Canonical und Container-Spezialist Docker bieten einen integrierten kommerziellen Support für die mit Ubuntu betriebene kommerzielle Docker Engine an. Dabei kommt auch das neue Snap-Paketformat zum Einsatz.
Für die 500er-Reihe von Qualcomms Adreno-GPUs stehen erste Patches für einen freien Linux-Treiber bereit. Der Code umfasst Kernel- und Userspace und stammt teilweise von Qualcomm selbst. Android-Updates könnten damit künftig wesentlich einfacher werden.
Der Hersteller Pine kündigt einen Linux-Laptop mit einem 64-Bit-Allwinner-Prozessor an. Die Pläne des Herstellers könnten aber zu optimistisch sein.
Die Übersicht über 256 Pins zu behalten, ist schwer. Deswegen greifen wir zum Malstift. Zur Belohnung zeigt uns Linux schließlich hübsche Sinuskurven.
Eine Anleitung von
Christer Weinigel
Den Mikrocontroller eines Oszilloskops zu analysieren, hält Fallstricke bereit. Noch schwieriger wird es bei einem verbauten FPGA. Vor allem, wenn die Entwickler eine unerwartete Idee hatten.
Eine Anleitung von
Christer Weinigel
Mit einem Gerät sprechen, um es aus dem Ruhezustand zu wecken, geht nicht mehr nur mit Smartphones, sondern auch mit einem Chromebook. Die Funktion ist ein weiteres Indiz für das Verschmelzen von ChromeOS und Android.
Ernsthaftes Arbeitswerkzeug für Autoren oder ultimatives Hipster-Gadget? Wir haben uns eine Schreibmaschine mit E-Ink-Display und Cloud-Anschluss angeschaut und fragen uns, wer das Produkt kaufen will.
Ein Test von
Hauke Gierow
Ohne die notwendige Hardware-Unterstützung ist auch ein lauffähiges Linux nicht viel Wert. Mit einigen Tricks analysieren wir, wie der Prozessor die Hardware eines Oszilloskops ansteuert.
Eine Anleitung von
Christer Weinigel
Als erste große Linux-Distribution verabschiedet sich Fedora in Version 25 von X11 und nutzt Wayland als Standard. Außerdem hat das Team versucht, teils mehrere Jahre alte Probleme nutzerfreundlich zu lösen - dazu gehört auch der MP3-Support.
Von
Sebastian Grüner
Linux läuft! Doch noch muss es von Hand gestartet werden. Um es automatisch zu starten, müssen wir den Bootvorgang und das Dateisystem besser verstehen. Unser zweiter Artikel zur Analyse eines Digital-Oszilloskops geht darauf ein.
Eine Anleitung von
Christer Weinigel
In Android-Security-Updates finden sich häufig Schwachstellen in Qualcomm-Produkten. Das Unternehmen will die Security mit einem neuen Bug-Bounty-Programm verbessern - hat jedoch einige Einschränkungen.
Das sogenannte Heterogeneous Memory Management (HMM) ist wichtig zum Auslagern von Programmen auf GPUs. Der Linux-Kernel unterstützt HMM noch nicht offiziell. Nvidia hilft aber dem Red-Hat-Entwickler bei der Umsetzung - wohl für die aktuellen Supercomputer mit Nvidia-Karten.
Die Open-Source-Community liebt es, Linux selbst auf vermeintlich geschlossenen Systemen zu installieren. Ich habe Linux auf einem Digital-Oszilloskop zum Laufen gebracht.
Eine Anleitung von
Christer Weinigel
Die Raspberry Pi Foundation sorgt dafür, dass auf der Version 3 ihres Minirechners ein 32-Bit-Linux startet - und das, obwohl der neue Raspberry Pi eine reinrassige 64-Bit-CPU hat. Echte Linux-Kern-Techniker lässt die angezogene Handbremse nicht ruhen.
Von
Eva-Katharina Kunst und Jürgen Quade
Ohne weitere Ankündigung wird der Raspberry Pi 2 mittlerweile mit dem gleichen Prozessor wie der Raspberry Pi 3 ausgeliefert. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Raspberry Pi ein heimliches Hardware-Upgrade erhalten hat.
Google krempelt die Zusammenarbeit mit Herstellern für sein Internet-of-Things-System Brillo im Vergleich zu Android völlig um. So gibt es nur einen Linux-Kernel, der langfristig Updates erhalten soll. Die Geräte müssen zudem mehr als fünf Jahre lang gepflegt werden, was die Sicherheit erhöhen soll.
Chrome speichert Dateien automatisch ab - und manche Linux-Distributionen verarbeiten die heruntergeladenen Dateien sofort mit extrem unsicherem Code von Gstreamer. Der Entdecker der Lücke meint, dass derart gravierende Schwächen zur Zeit in Windows nicht vorkommen.
Das CIP-Projekt der Linux Foundation möchte eine einheitliche Software-Basis zum Betrieb ziviler Infrastruktur schaffen. Wir haben uns mit Urs Gleim von Siemens über die Probleme und ambitionierten Pläne des Projekts unterhalten.
Ein Bericht von
Valentin Höbel
Der neue konvergente Ubuntu-Desktop Unity 8 soll aktuellen Planungen zufolge im Frühjahr 2018 an Nutzer ausgeliefert werden. Bis dahin will das Team wohl auch seine Wechsel von den Deb-Pakete hin zu Snap vollziehen.
Die Community-Distribution Opensuse Leap 42.2 nutzt viele Kernbestandteile aus der Suse-Enterprise-Distribution. Zudem erhält der genutzte KDE-Desktop Plasma 5.8 ebenso wie die Basis Qt 5.6 und der Kernel eine Langzeitpflege durch die Upstream-Communitys. Besitzer des Raspberry Pi 3 können ein 64-Bit-Image testen.
Der OpenWRT-Router Turris Omnia soll nicht nur mehr Sicherheit bieten als andere Router, sondern auch durch seine Hardware und seine Erweiterbarkeit punkten. Wir haben getestet, ob das Gerät den hohen Kaufpreis rechtfertigt.
Ein Test von
Jörg Thoma
Das KDE-Team plant, sämtliche Anwendungen der veralteten 4er-Reihe mittelfristig einzustellen, da diese noch nicht auf Qt5 portiert sind. Das endgültige Aus ist für Ende kommende Jahres vorgesehen, Maintainer hätten damit knapp 3 Jahre Zeit für ihren Port.
Alle bislang ausgelieferten Android-Geräte sind für die Dirty-Cow-Sicherheitslücke anfällig. Einen Patch wird es frühestens im kommenden Monat geben. Einige Nutzer scheinen sich aber auch zu freuen - denn Rooting ist durch die Lücke recht trivial.
Ubuntu läuft im Cloud-Stack von Mobilfunkanbietern ebenso wie auf Geräten des Internet of Things. Ihren Fokus verliert die Linux-Distribution laut Canonical-Chefin Jane Silber aber nicht. Sie erklärt, in welchen Bereichen Ubuntu noch großes Potential hat.
Ein Interview von
Sebastian Grüner
Der freie Vulkan-Treiber für AMD-Grafikchips in Mesa 13.0 ist eine Community-Entwicklung und stammt nicht von AMD selbst. Darüber hinaus beherrschen die freien Treiber OpenGL 4.5, allerdings noch mit einigen Einschränkungen.
Das Linux-Consulting-Unternehmen Collabora arbeitet daran, Teile des Wayland-Protokolls über das Netzwerk verfügbar zu machen. Die Arbeiten sind aber zunächst auf die Verwendung im Auto beschränkt.
Dank eines Firmware-Updates für die aktuellen Yoga-Laptops von Lenovo können Nutzer darauf auch Linux installieren. Das ist zwar nur ein Workaround, aber auch an den bisher fehlenden Treibern von Intel wird inzwischen gearbeitet.
Mit dem ersten Versuch einer Interprozesskommunikation (IPC) für den Linux-Kernel, Kdbus, war das Systemd-Team noch gescheitert. Das Team versucht es mit der komplett neu erstellten IPC Bus1 aber erneut und hat sie der Kernel-Community offiziell vorgestellt.
Microsoft stellte seine Powershell im August 2016 unter eine freie Lizenz und portierte das Werkzeug im Vorübergehen gleich noch auf Linux und Mac OS. Ist das nun nur ein Marketingtrick oder eine echte Hilfe, womöglich sogar eine Konkurrenz zu den Linux-Shells?
Von
Martin Loschwitz
Apple hat heute überraschend eine Entwicklervorschau seines Betriebssystems OS X 10.8 mit Codenamen Mountain Lion veröffentlicht. Mountain Lion integriert viele Funktionen aus iOS, darunter das Nachrichtensystem, das Game Center und Airplay-Mirroring. Zudem spielt iCloud eine wichtige Rolle.
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Sonys erstes Android-Tablet bekommt ein Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich. Das Tablet S erhält damit ein paar neue Funktionen. Besitzer des Tablet P müssen sich noch etwas gedulden.
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Im Juli 2012 bringt Asus das Transformer Pad Infinity auf den deutschen Markt. Das 10,1-Zoll-Tablet mit Android 4, Full-HD-Display, 64-GByte-Flash-Speicher, Quad-Core-CPU und 8-Megapixel-Kamera ist besonders dünn und leicht. Wahlweise gibt es das Tablet auch mit Docking-Tastatur.
(Asus Transformer)
Samsung hat das Galaxy S Duos mit Dual-SIM-Technik vorgestellt. Das Smartphone aus der Galaxy-S-Modellreihe hat einen 4 Zoll großen Touchscreen und kommt mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich auf den Markt.
(Samsung Duos)
Der Chef des Onlinepornobetreibers Manwin ist auf Betreiben der Staatsanwaltschaft Köln in Belgien festgenommen worden. Es geht um nicht geleistete Steuerzahlungen. Manwin besitzt Youporn, Pornhub, XTube, MyDirtyHobby und Extremetube.
(Youporn)
Sony hat mit dem Xperia Z Ultra ein neues Modell der Xperia-Z-Reihe vorgestellt, das ebenfalls vor Wasser und Staub geschützt ist. Das Android-Smartphone hat einen 6,44 Zoll großen Touchscreen und einen mit 2,2 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor.
(Sony Xperia Z Ultra)
Microsoft könnte das Windows 8.1 Update 1 bereits Anfang März 2014 verteilen. Damit soll die Nutzung der neuen Windows-Version für die Verwendung mit der Maus optimiert werden. Dafür gibt es neue Funktionen auf dem Windows-Startbildschirm.
(Windows 8.1)
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