Wir alle haben hin und wieder kleine Ideen oder plötzliche Geistesblitze, die wir gern in die Tat umsetzen würden. Vielleicht eine Website für deine nächste Geburtstagsparty, ein System, um die Ausrüstung deines Vereins zu verwalten, oder ein kleines Spiel, das im Büro für gute Stimmung sorgt. Das Problem? Du kannst nicht programmieren.
Was du aber kannst: mit Claude „vibe coden“. Statt selbst Code zu schreiben, beschreibst du einfach deine Idee – und Claude kümmert sich um die technische Umsetzung. Hier ist ein kurzer Einstieg, wie du loslegen kannst.
Was ist Vibe Coding?
Das Wichtigste zuerst: Du musst keine Programmiersprache lernen oder dich mit technischem Code herumschlagen, um eigene Tools zu erstellen. Die Grundidee dahinter ist, dass die KI die Technik übernimmt, während du die Richtung vorgibst – und vor allem den „Vibe“.

Du könntest zum Beispiel schreiben: „Ich brauche eine einfache Website für eine Geburtstagsparty, auf der Gäste zusagen können“ – und Claude erstellt eine erste Version der Seite. Sieh sie dir an, probier sie aus, und wenn du etwas anpassen möchtest, sag einfach: „Mach das Design etwas verspielter und füge eine Karte mit dem Standort hinzu.“
Denk dran: Je klarer deine Anweisungen, desto besser trifft Claude genau den Stil und die Stimmung, die du dir wünschst.
Von der Idee zum funktionierenden Tool
Wenn Claude etwas für dich erstellt, erscheint es als „Artifact“ – eine Vorschau, die du direkt ausprobieren kannst. Statt nur Code zu sehen, bekommst du sofort ein funktionierendes Ergebnis.
Das kann ein kleines Spiel sein, ein Projekt-Dashboard oder ein Tool, das deinem Team hilft, Aufgaben zu organisieren. Du kannst die Oberfläche erkunden, Funktionen testen und Claude sagen, was du ändern möchtest. Schritt für Schritt nimmt deine Idee Gestalt an – ohne dass du jemals den Code ansehen musst.
Größere Projekte meistern
Wenn aus einem schnellen Experiment etwas Umfangreicheres wird, kannst du in Claude mit „Projects“ arbeiten. Die Funktion liefert der KI zusätzlichen Kontext, damit sie besser versteht, was du aufbauen möchtest.

Du kannst zum Beispiel Dokumente hochladen – technische Spezifikationen, Designrichtlinien oder auch ein Logo für deine Website. Oder du fügst eine Excel-Tabelle mit dem Inventar deines Vereins hinzu. Egal, woran du arbeitest: Dieser zusätzliche Kontext hilft Claude, dein Ziel konsequenter zu verfolgen.
Was, wenn etwas nicht funktioniert?
Nicht alles klappt auf Anhieb perfekt. Vielleicht reagiert ein Button nicht wie erwartet oder eine Funktion macht nicht ganz das, was du dir vorgestellt hast.
Statt selbst im Code nach Fehlern zu suchen, beschreibst du das Problem einfach Claude. Die KI analysiert das Tool im Hintergrund und passt es so lange an, bis alles wie gewünscht funktioniert – und der Vibe stimmt.
Experimentieren und lernen
Der schwierigste Teil beim Vibe Coding ist oft der erste Prompt. Aber meist reicht schon ein einziger Satz, um loszulegen. Während du mit Claude arbeitest, lernst du automatisch dazu – und wirst staunen, wie schnell sich eine spontane Idee in einen funktionierenden Prototyp verwandeln kann.